Ausrüstung im Kendo!
Kleidung
Die traditionelle Bekleidung beim Kendō besteht aus der Hakama und dem Keiko-Gi. Die komplette Kleidung ist meist durch eine Färbung mit Indigo in einem dunklen Blau gehalten. Dieser pflanzliche Wirkstoff hat blutstillende Eigenschaften. Selten wird weiße Kleidung als Symbol spiritueller Reinheit verwendet.
Bogu: Die Rüstung
Die Schutzausrüstung besteht aus einem Kopfschutz (面, Men), dem Schutz für Hände und Vorderarme (甲手, Kote – modern auch 小手 geschrieben), einem Rumpfschutz (胴, Dō) und dem Lendenschutz (垂, Tare). Im Kendō-Wettkampf ist es das Ziel, mit dem Shinai eine der vier festgelegten Trefferzonen Kopf, Vorderarme, Rumpf oder Kehle zu treffen. Farbe und Musterung des Bauchteils des Rumpfschutzes und die des Kopftuchs (Tenugui) sind dagegen dem Geschmack des Kendōka überlassen.
Trainingswaffen
Während im damaligen Japan das Kenjutsu (剣術,die praktisch ausgerichtete Fertigkeit des Schwertkampfes) meist mit echten Waffen oder schweren Holzschwertern (木刀, Bokutō seltener auch 木剣, Bokken) geübt wurde, wird heute Kendō in der Regel mit Schutzanzügen (Bogu) und Übungsschwertern aus vier Bambus-Lamellen (竹刀, Shinai) geübt. Einige Kendōka bevorzugen auch das Karbon-Shinai, welches wesentlich stabiler und biegsamer, aber auch entsprechend teurer ist. Durch diese Veränderungen in der Ausrüstung wurde das Verletzungsrisiko erheblich verringert.
Quelle wikipedia
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